かわら版
(Kawaraban)
Monatsblatt der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Berlin e.V.
Mai 2011 年 3 月
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitglieder und Freunde der DJG Berlin,
nun sind seit dem Beginn der verheerenden Katastrophe bereits mehr als sechs Wochen vergangen und es sieht so aus, als müssten wir mit den ungelösten Problemen im Kernkraftwerk Fukushima noch länger leben, als es uns recht sein kann. Der oft daher gesagte Satz „Freunde in der Not sind wahre Freunde“ wird also in Zukunft eine noch größere Bedeutung gewinnen. Bei vielen Anrufen und mails in den vergangenen Wochen haben wir mit großer Freude feststellen können, dass die Unterstützung und Hilfsbereitschaft gegenüber den Japanern in Deutschland sehr groß ist. Erfreulich auch die vielen unerwarteten Angebote, von denen ich beispielhaft einige nennen möchte: Spendenaufruf bei einem Konzert der Berliner Symphoniker in der Philharmonie sowie die Hälfte der Einnahmen, Benefiz-Konzert der Komischen Oper, Sammlung an mehreren Grundschulen, an denen Kuchen verkauft wurde, Sammlung bei unserer Kimonovorführungen und vieles andere mehr. Überrascht sind wir immer wieder von mitfühlenden mails und der Überweisung von Spenden aus allen Teilen der Bundesrepublik. All das hat zu einem unerwartet erfreulichen Zwischenstand von Euro 57064,66 am 21.04.11 auf unserem Spendenkonto geführt.
Wir wollen aber unsere Verbundenheit auch dadurch zeigen, dass wir unsere für das Jubiläumsjahr 2011 geplanten Veranstaltungen durchführen. In diesem Zusammenhang war die mit über 300 begeisterten Gästen total ausgebuchte Kimonovorführung ein sehr großer Erfolg. Nach einem Vortrag über Madam Butterfly freuen wir uns auf den Besuch der Kammerphilharmonie Hiroshima, mit deren Mitglieder durch Homestays und Ausflüge auch persönliche Kontakte vorgesehen sind. Außerdem sind für Mai die beiden „Ring-Vorträge“ zu den Themen deutsch-japanischen Architektur und Europäische Musik in Japan.
Herzlich
Photo: Die Schriftstellerin Yu Miri (Veranstaltung am 11.5.2011 mit dem be.braVerlage)
Impressum: |
Herausgeber: Deutsch-Japanische Gesellschaft Berlin e.V. |
Präsident: Kurt Görger |
Anschrift: Schillerstr. 4-5, 10625 Berlin, Tel: (030) 3199 1888, Fax: (030) 3199 1889 |
Bürozeiten: Mo, Do und Fr von 9-13 Uhr, Di von 13 – 17 Uhr |
E-Mail: djg-berlin@t-online.de Web: www.djg-berlin.de |
Redaktion: Katrin-Susanne Schmidt (Geschäftsführerin) |
Web-Master: Jan Thomsen, Markus Willner Japanische Übersetzungen: Tomoko Kato-Nolden Bankverbindung: Postbank Berlin, BLZ 100 100 10, Konto-Nr. 5512-103 |
Konzert Kammerphilharmonie
Hiroshima
Bald ist es soweit und unsere Freunde von der Kammerphilharmonie Hiroshima werden uns besuchen und im Großen Festsaal des Berliner Rathauses ein Konzert geben. Dieses Orchester ist aus einer Konzertreihe entstanden, die unser guter Bekannter Martin Stanzeleit (Solo-Cellist des Hiroshima Symphony Orchestra) seit sieben Jahren organisierte. Seine Idee ist, gemeinsam mit den 25 Mitgliedern des Orchesters musikalischen Brückenbau zu betreiben, also japanische und westliche Instrumente einzubringen. Konzertmeister ist übrigens Herr Yumino Toyoda, Sohn von Frau Motoko Toyoda, die seit vielen Jahren zu unseren aktiven Mitgliedern zählt.
Allen Mitgliedern und Freunden der DJG Berlin, die Mitglieder des Ensembles während des Berlin-Aufenthaltes bei sich zuhause aufnehmen, danken wir an dieser Stelle sehr herzlich. Wir sind stolz, alle Orchestermitglieder und Stagemanager privat und dadurch kostensparend untergebracht zu haben. Den Gastgebern werden wir in Kürze einen ausführlichen Plan über den Aufenthalt der Gäste mitteilen.
Unter der musikalischen Leitung von Martin Stanzeleit und der Mitwirkung zweier Solisten (Motoi Kawashima, Klavier / Tomoko Kihara, Koto) ist folgendes Programm geplant:
Yasushi Akutagawa (1925-1989): „Triptyque“ für Streichorchester (1953)
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791):
Konzert für Klavier und Orchester Nr.27 B-Dur KV 595
Ichiro Higo (*1940): „Issho“ für Koto und Streichorchester (1976)
Franz Schubert (1797-1828): Sinfonie Nr.5 B-Dur
Wir würden uns freuen, möglichst viele Gäste begrüßen zu dürfen. Bitte geben Sie diese Info auch an Ihre Verwandten und Freunde weiter.
Termin: Montag, 2. Mai 2011 um 19.30 Uhr
Ort: Berliner Rathaus (Rotes Rathaus) – Großer Festsaal
Eintritt: Frei
Anmeldung: erwünscht bei der DJG Berlin unter djg-berlin@t-online.de
Die Veranstaltung wird unterstützt von Japan Foundation.
Dieses Konzert wird von Deutschlandradio Kultur aufgezeichnet und am 3. Mai ab 20:03 Uhr in der Sendung "Konzert" ausgestrahlt. Deutschlandradio Kultur ist in Berlin zu empfangen über UKW 89,6 MHz."
Architektonische
Projektionen und gebaute Beziehungen: 150 Jahre im deutsch-japanischen
Sehnsuchtsraum
Vortrag von: Dr.-Ing. Wilhelm Klauser, Architekt
Ein Haus, das lebt: Eine Wand, die sich verschieben lässt, ein Raum, der mit wenigen Handgriffen seine Nutzung verändert? Das japanische Haus verkörpert Flexibilität. In klaren Proportionen, in nachvollziehbarer Fügung oder in seiner einfachen Materialität ist es ein ideales Haus der Moderne, ein Haus, das nicht zuletzt auch ohne den Architekten entstehen konnte. Eine demokratische Sache also, leicht zu vervielfältigen, leicht zu bewohnen und selbstverständlich „nachhaltig“. Die variabel nutzbaren Räume, die Matten, die sich in Schränken verstauen ließen, das Licht, die Luft, die Sonne - all das hat sich so eindeutig unterschieden von der Behäbigkeit des bürgerlichen Wohnens in den europäischen Metropolen der Jahrhundertwende! Auf eine rätselhafte Weise nahmen sich viele Zentralbegriffe einer Baukunst der klassischen Moderne in Japan und im Abseits der Moderne selbst vorweg…und so begann eine Liebesgeschichte, die bis heute ungebrochen ist: Die Sehnsucht des Westens ging nach Japan, denn dort materialisierte sich das Neue zum ersten Mal…
Gleichzeitig aber gab es im Westen die Technik und das Wissen von einem anderen Leben, das außerordentliche Neuerungen einfach integrierte: Gleise, Straßen, Infrastrukturen. Es war Neuerung, die ein anderes Leben ermöglichte, die Mobilität erlaubte, die unabhängig machte von Tageslicht, von Hitze oder Kälte. Neue Konstruktionen entstanden, neue Materialien, neue Lebensweisen. Die Architekten, die jenes Andere liefern konnten, wurden zunächst ins Land geholt und berieten. Später dann gingen japanische Architekten selbst in diese Länder. Und dann enterten andere Lebensformen die japanische Stadt: Kleinfamilien und Kühlschränke. Jenes „Nicht“-Japanische war plötzlich erstrebenswert und dominierte die Sichtweise: Es war richtig gewesen, sich nach außen zu orientieren, denn der Fortschritt war messbar. Der Sehnsuchtsraum einer prosperierenden Gesellschaft ließ sich in Japan nachstellen und dann, weil das Wachstum grenzenlos wurde, gab es auch keine technischen Grenzen mehr…und plötzlich war selbst nachhaltige Architektur nur noch als ein technisches Problem.
Der architektonische Austausch zwischen Japan und Deutschland war keine Einbahnstraße. Gedanken zu aktuellen Entwicklungen in der japanischen und deutschen Baukultur sind am 10.5. im Berliner Rathaus das Thema der Ringveranstaltung.
Termin: Dienstag, 10. Mai 2011 um 19.00 Uhr
Ort: Berliner Rathaus (Rotes Rathaus) – Säulensaal
Eintritt: Frei
Anmeldung: erwünscht bei der DJG Berlin unter djg-berlin@t-online.de
Lesung mit YU MIRI und der Übersetzerin KRISTINA IWATA-WEICKGENANNT
In der Zentral- und Landesbibliothek Berlin findet in Zusammenarbeit mit dem be.bra-Verlag Berlin am Mittwoch den 11.05.2011 eine Buchpremiere „Gold Rush“ mit Yu Miri und der Übersetzerin Kristina Iwata-Weickgenannt statt.
»Gold Rush liest sich wie die japanische Version von Bret Easton Ellis’ makabrem American Psycho, versehen mit einer gesunden Prise Murakami.«
Time Magazin»Yu hat ein glaubwürdiges Porträt eines verlorenen Kindes geschaffen, dessen Zorn über fehlende Liebe und Sinnlosigkeit es zu einer abstoßenden, gewalttätigen Kreatur werden lässt.« World Literature Today
Der 14jährige Kazuki wächst in den Straßen einer verruchten Gegend Yokohamas als Sohn eines einflussreichen Spielhallen-Besitzers auf. Die zerrütteten Verhältnisse seiner Familie lassen ihn in eine gefühlskalte Welt aus Brutalität und Drogen abrutschen, die ihm mehr und mehr den Boden unter den Füßen entreißt. Als der Vater zunehmend gewalttätiger gegenüber Kazuki, seiner Mutter und seiner älteren Schwester wird, beschließt der Junge, seine Familie vor dem tyrannischen Vater zu beschützen. Überwältigt von Hass und
Abneigung, tötet er seinen Vater erbarmungslos mit einem Schwert.
Darum bemüht, in die mächtigen Fußstapfen seines Vaters zu treten, stößt Kazuki nur allzu schnell an seine Grenzen …
Yu Miri, 1968 als Tochter koreanischer Eltern in Yokohama geboren, verließ die Schule, um sich der Theatergruppe Tokyo Kid Brothers anzuschließen. 1988 gründete sie ihre eigene Theatergruppe und gab ihr Debüt als Dramatikerin mit dem Stück Mizu no naka no tomo e (Für meinen Freund im Wasser). Ihr erster Roman Ishi no oyogu sakana (Ein Fisch, der zwischen Felsen schwimmt) erschien 1994, seither veröffentlich sie vorrangig Romane. 1997wurde ihr der Akutagawa Preis verliehen, die höchste Auszeichnung für japanischsprachige
Autoren.
Die Übersetzerin KRISTINA IWATA-WEICKGENANNT absolvierte ihr Studium der Japanologie in Berlin und Tokio und promovierte an der Universität Trier. Zurzeit ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Institut für Japanstudien Tokyo (DIJ).
Termin: Mittwoch, 11.05. 2011 um 19.00 Uhr
Ort: Zentral- und Landesbibliothek Berlin (Haus Berliner Stadtbibliothek/Kleiner Säulensaal), Reihe: Tatort Bibliothek
Eintritt: frei
Vortrag
Professor Ryuichi Higuchi zum Thema:
„150 Jahre europäische Musik in Japan“
Im Rahmen unserer Ringveranstaltung anlässlich des Jubiläumsjahrs 2011 freuen wir uns, in Herrn Professor Higuchi einen sehr guten Kenner dieses Themas haben gewinnen können. Bei seinem Vortrag wird er folgende Aspekte ansprechen:
I. Vorgeschichte:
II. Militärmusik und Kirchenlied
III. Frühe Meiji-Zeit 1868-um 1890
IV. Spätere Meiji-Zeit um 1890-1912
V. Taisho-Zeit 1912-26
VI. Frühe Showa-Zeit/ Kriegszeit 1926-45
VII. Showa/ Nachkriegszeit 1945-65
VIII. Spätere Showa-Zeit 1965-1989, Heisei-Zeit 1889-heute
Herr Professor Ryuichi Higuchi erklärt, wie die Japaner der Europäischen Musik begegneten und wie sie sie danach enthusiastisch erlernten. Mit Bildern und Musik wird diese einmalige Rezeptionsgeschichte spannend dargestellt.
Herr Professor Higuchi studierte 1974 - 1979 an der Universität Tübingen und gab 7 Kirchenkantaten innerhalb der Neuen Bach-Ausgabe heraus. Heute lehrt er an der Meiji Gakuin University Tokyo Musikwissenschaft. Als Dirigent gastierte er mit seinem Chor, der Meiji Gakuin Bachakademie Tokyo, beim Bachfest Leipzig 2006. Er wurde mit folgenden Preisen ausgezeichnet: Mit dem Kyoto-Musikpreis, dem Tsuji-Preis sowie dem Österreichischen Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst.
Termin: Dienstag, 24. Mai 2011 um 19.00 Uhr
Ort: Botschaft von Japan – Mehrzwecksaal
Hiroshimastr. 10, 10825 Berlin
Eintritt: Frei
Anmeldung: notwendig bei der DJG Berlin unter djg-berlin@t-online.de,
da in der Botschaft eine Einlasskontrolle durchgeführt wird.
コンサート 《 カンマーフィルハーモニーひろしま 公演》
日独交流150年記念のコンサートです。チェリストのStanzeleit氏の提唱により設立された
室内管弦楽団の演奏をお楽しみください。曲目はドイツ語版をごらんください。
とき : 5月2日(月)19時30分 入場無料
ところ: Berliner Rathaus (Großer Festsaal), Alexanderplatz
申込み: DJG 事務局まで。 djg-berlin@t-online
独日サクラ祭り 《 Teltowのお花見 》
第10回のTeltow桜祭り。日本寄贈の桜の並木と独日合唱団の歌をお楽しみください。
とき : 5月8日 (日)13-18時
ところ: Teltow-Seehof/Sigridshorst
BVG : S-25 または Bus 285/ M85でLichterfelde Süd下車
講演1 《ドイツと日本-建築文化の交流》
講師は建築家Dr.Ing.Wilhelm Klauserです。全く異なるがゆえに互いに惹かれあう両国の建築
について。 入場無料
とき : 5月10日 (火) 19時
ところ: Berliner Rathaus(Säulensaal)
講演2 《 日本における西洋音楽史150年を振り返って 》
講師は明治学院大学、明治学院バッハ・アカデミーの樋口隆一教授です。 入場無料
とき : 5月24日(火)19時
ところ: 日本大使館、 Hiroshimastr.10、 10785 Berlin
申込み: 講演1,2ともDJG事務局まで。
朗読会 《 柳美里 “ゴールドラッシュ“ を読む 》
作品ゴールドラッシュ(1999年)を柳氏と訳者のKristin Iwata-Weickgenannt氏が朗読します。
とき : 5 月11日 (水) 19時
とこ ろ : Haus Berliner Stadtbibliothek/Ribbeck-Haus、 Breite Str. 30-36, 10178 Berlin-Mitte
入場無料
展覧会 《 夜の美術館ガイド - ルネサンス肖像画展 》
とき : 8月25日(木)19-22時
ところ: Bode-Museum、Museumsinsel、 Am Kupfergraben 1、 10178 Berlin
チケット: 大人14ユーロ、団体料金(20名迄)は計80ユーロ(ドイツ語ガイド)
申込み(必須)はDJG事務局まで。メールまたは030-31991888
チケット代金は申込み受付けを確認後、DJGにお振込みください。
** 6月18日(土)の夏祭りにて作品展示販売やスポーツデモンストレーションをご希望
の方、Tombola(くじ)の景品を寄付してくださる方はDJG事務局までご連絡ください。
Manga-Wettbewerb der DJG
4. Manga-Wettbewerb
der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Berlin (DJGB)
Mai – September 2011
Seit 2005 findet der Manga-Wettbewerb der DJGB regelmäßig alle zwei Jahre statt und stößt auf eine große Resonanz. Damit bieten wir den Jugendlichen eine Plattform an, auf der sie sich durch Manga künstlerisch ausdrücken können. Ein wesentliches Ziel unserer Manga-Wettbewerbe ist die Verbesserung der Qualität von Manga als Kunstart und daraus folgend eine Steigerung der Akzeptanz von Manga in Deutschland. Vor allem aber sehen wir darin eine Möglichkeit, die Beziehungen zwischen Deutschland und Japan, vor allem unter Jugendlichen, zu vertiefen. In diesem Sinne wurde auch Anfang 2009 der „Manga-Club der DJGB“ gegründet, der unter anderem Manga-Workshops veranstaltet – meistens in Zusammenarbeit mit der Botschaft von Japan.
Einen besonderen Akzent legen wir auf die pädagogische Bedeutung. Wir bieten deshalb neben dem Einzelwettbewerb auch dieses Mal wieder die Wettbewerbs-Kategorie „Schul-Gruppe“ an. Dabei arbeiten Schüler und Lehrer an Manga als Unterrichtsstoff in ihren Klassen und Kursen und nehmen anschließend mit ihrer gemeinsamen Arbeit am Wettbewerb teil. Auch dadurch unterscheidet sich der Manga-Wettbewerb der DJGB von anderen, kommerziellen Veranstaltungen.
Der 4. Manga-Wettbewerb 2011 wird im Rahmen des Jubiläums „150 Jahre deutsch-japanische Beziehungen“ veranstaltet. Das Thema des 4. Manga-Wettbewerbs lautet deshalb
„Deutsche in Japan, Japaner in Deutschland – deutsch-japanische Begegnung“
(Ein Beitrag zum Jubiläums-Jahr 2011)
Mit dem Thema erwarten wir von den jungen Mangazeichnern, dass sie sich für das Land, und seine Kultur, Geschichte, Alltagsleben und das gegenseitige Verständnis und die Kommunikation interessieren und dieses Ganze als Manga mit eigener Story, eigenen
Gedanken und auch Gefühlen visualisieren. Umgekehrt können sie aus japanischer Sicht das eigene Land, ihre Stadt und die Kultur betrachten. Um das zu ermöglichen, ist es nötig, die japanische Mentalität und deren sozio-kulturelle Hintergründe zu verstehen.
Veranstalter: Deutsch-Japanische Gesellschaft Berlin e.V.
mit freundlicher Unterstützung von:
Animexx
Botschaft von Japan, Berlin
Carlsen Verlag, Hamburg
Freie Universität Berlin, OAS – Japanologie
Humboldt-Universität zu Berlin, Japanologie
Japan Airlines International, Düsseldorf
LISUM Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg
Ministerium für Bildung, Jugend und Sport, Land Brandenburg
Museum für Asiatische Kunst, Staatliche Museen zu Berlin
Senatskanzlei, Berlin
Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung, Berlin
Toyo Global Service GmbH, Berlin
Schirmherrschaft: Botschaft von Japan
Einsendeschluss: 30.09.2011 (es gilt der Poststempel)
Preise: Kategorie 1: 1. Preis: Flugreise nach Japan
2. – 3. Preis und Sonderpreise der japanischen Botschaft und
weiterer Sponsoren
Kategorie 2: 1.-3. Preis: professionelles japanisches Zeichenmaterial
Kategorie 3: 1.-3.Preis des Senators für Bildung, Wissenschaft und
Forschung Berlin und des LISUM, weitere Sonderpreise.
(Der Rechtsweg ist ausgeschlossen)
Einsende- und Kontaktadresse
Deutsch-Japanische Gesellschaft Berlin e.V., Schillerstr. 4-5, 10625 Berlin
Kennwort: Manga-Wettbewerb 2011
Einzelheiten und Informationen während des Wettbewerbs erfolgen über die Homepage der DJG Berlin
Homepage: www.djg-berlin.de
E-Mail: manga@djg-berlin.de
Ausstellung von Künstlern der DJG im Wrangelschlösschen
Im März letzten Jahres fand eine Ausstellung im Gutshaus Steglitz statt, bei der sich 19 japanische und deutsche Künstler, alle Mitglieder unserer Gesellschaft, mit ihren Werken vorgestellt haben. Diese Ausstellung fand ein breites Echo und so wollen wir in diesem Jahr im Rahmen einer Japanwoche vom 26.8. – 4.9.2011 eine ähnliche Ausstellung wiederholen.
Deshalb rufen wir alle Installationskünstler, Maler, Keramiker, Graphiker, Ikebana- und Shodo-Künstler auf, sich daran zu beteiligen. Außerdem ist es unser Anliegen, möglichst den Kontakt zu Japanern aufzubauen, die hier in Berlin leben und sich mit Kunst beschäftigen. Außerdem würden wir gerne deutsche Künstler kennen lernen, die in ihrer Arbeit einen Bezug zu Japan haben.
Also, wenn Sie in Ihrem Bekanntenkreis solche Künstler haben, dann machen Sie diese bitte auf unsere Ausstellung aufmerksam. Da die Organisierung einer solchen Ausstellung viel Vorarbeit erfordert, bitten wir um ihre Interessenbekundung bis zum 30.06.2011.
Wie viele Werke wir von jedem einzelnen Künstler ausstellen können, das hängt natürlich von der Anzahl der Interessenten und der Größe ihrer Kunstwerke ab. Sollten wir zu viele Einsendungen bekommen, wird ein Gremium die Arbeiten auswählen. Es wäre außerdem schön, wenn Sie uns per Mailanhang ein Foto des Werkes zusenden könnten.
Die Ausstellung ist für die Künstler kostenlos, es ist aber notwendig, dass Sie beim Aufbau (am 25. bzw. 26.8.) und beim Abbau (5.9.) dabei sind.
Bei Interesse an einer Teilnahme bitten wir um folgende Angaben per Brief oder Email an djg-berlin@t-online.de:
Name:
Adresse:
Tel. E-mail:
Kunstgattung:
Größe der Kunstwerke:
Am Sonntag den 15. Mai 2011 veranstaltet die Hochschule für Musik Hans Eisler ein Benefizkonzert in der Immanuelkirche in Berlin.
Programm:
Es werden Werke von Johann Sebastian Bach, Frédéric Chopin, Joseph Haydn, Komitas, Toshinao Sato, Robert Schumann und Hugo Wolf aufgeführt.
Mitwirkende sind u.a. Yuliya Drogalova, Anna Kurasawa, Stefania Kurtikyan und das Klee-Quartett.
Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten. Die gesamten Einnahmen werden der "Aktion Deutschland hilft e. V." zugute kommen.
Termin: Sonntag, der 15.5.2011 um 18 Uhr
Ort: Immanuelkirche, Prenzlauer Allee 28, 10405 Berlin
Fahrverbindung: M2 Knaackstraße, Ringbahn Prenzlauer Allee
“GENBAKU ONOMATOPOEIA” Theater und Musik von Mi-Kuni
Die Bombardierung von Nagasaki und Hiroshima zählt zu den größten Tragödien der
Geschichte. Zeugen der Bombardierung prägten den Ausdruck "Pika-Don",
ein lautmalerisches Wort, das auf japanisch das Blitzen und Donnern der
Atombombe beschreibt.
Die Onomatopoetika bergen Geschichten, die jenseits aller Ideologien in uns
ihren Widerhall finden. Mi-Kuni entdeckt in der Lautmalerei eine unmittelbare
Energie und ein Feld von Möglichkeiten, das an die performativen Künste des
alten Japan anschließt und darüber hinausgeht. Die Arbeit erzählt von Tanz und
Liebe im Angesicht des Todes.
Die Performance basiert auf der klassischen japanischen Geschichte des Prinzen
Genji.
Ballhaus Naunynstasse [diyalog Theaterfest]
http://www.diyalog-theater.com/2011/de/110504a.html
Zeit: Mittwoch 4. Mai 2011, 20 Uhr
Eintritt: 12 / 7 Euro
Regie und Musik: Jujiro Maegawa
Videodesign: Ink
Agop
Mit: Kazunari Abe/Ayaka Azechi/Saori
Ando/Emi Hariyama/
Motoya Kondo/Hiroki Mano/Niina Maeda/Izumi Ose/
Noriko Sasaki/Yuko
Takano/Kana Tanaka
Benefizkonzerte
Die Camerata Aragón ist ein in Spanien und darüber hinaus sehr bekanntes Kammerorchester. Das Ensemble wirkte in zahlreichen Konzerten, welche große Aufmerksamkeit und Anerkennung erfuhren, und hat regelmäßig Gelegenheit, mit bedeutenden internationalen Solisten zu arbeiten. Am Samstag den 07.05.2011 veranstaltet das Camerata Aragón und die Bläsersolisten der Berliner Philharmoniker in Berlin ein Benefizkonzert für Japan.
Programm:
G. Tartini - Trompetenkonzert in D-Dur
G.Ph. Telemann - Suite für 2 Hörner in F-Dur
W.A. Mozart - Klarinetten Konzert in A-Dur, KV622
E.Bloch - „Nigun“ aus der Suite „Baal Shem“ für Violine
B.Britten - Simple Symphony, op. 4
S.Prokofiev - Symphonie Nr. 1 in D-Dur Op. 25, „Klassische”
Dirigent und Konzertmeister: Rolando Prusak
Solisten der Berliner Philharmoniker:
Gábor Tarkövi - Trompete
Wenzel Fuchs - Klarinette
Sarah Willis - Horn
und Hervé Joulain - Horn (Gastsolist der Berliner Philharmoniker)
Termin: Samstag, 07.05.2011 um 20 Uhr
Ort: Kammermusiksaal der Philharmonie Berlin
Herbert-von-Karajan-Str. 1, 10785 Berlin
Eintritt: 30,00 / 20,00 / 10,00 €
Tel.:
254 88 - 0 (Sammelruf)
254 88 – 132; - 301 (Vorverkauf: Kasse - Philharmonie)
Benefizkonzert für Japan
mit dem Noriaki Hosoya Jazz Ensemble, Recreation Orchestra,
Feat.Varius , Hosoo & Transmongolia
Gast: Kurt Görger, Präsident DJG Berlin
Zeit: Samstag, den 14. Mai ab 20 Uhr
Ort: Filmbühne am Steinplatz, Hardenbergstr. 12, 10623 Berlin
Eintritt: 5 Euro plus Spenden
Musikertalente aus Japan – Klassische Konzertreihe in der Matthäuskirche
Ende des 19. Jahrhunderts eröffnete die Musikakademie Tokio, die erste ihrer Art in Japan, die sich auf die Vermittlung der Musik aus dem Westen spezialisierte. Die Lehrer stammten anfangs nahezu alle aus Deutschland. Auch bei der weiteren Entwicklung der westlichen Musik in Japan ist die Bedeutung Deutschlands und deutscher Lehrer nicht hoch genug einzuschätzen. Noch heute kommen viele japanische Künstler nach Deutschland, um sich hier fortzubilden.
Frau Hiroko Kashiwagi (Mitglied der DJGB) hat selbst diesen Sprung gewagt und hatte als erfolgreiche Opernsängerin hier in Deutschland eine erfahrungsreiche und wunderbare Zeit erlebt. Nun möchte sie einigen sehr talentierten, jungen, japanischen Künstlern, die sich alle bereits einen Namen gemacht haben, die Möglichkeit geben, sich in einer Reihe von vier Konzerten vorzustellen:
1. Konzert (am Samstag, 30. April 2011 um 20.00 Uhr)
Tsuyoshi Moriya (Violine)
Ruiko Matsumoto /Cello)
Naoko Switon-Sonoda (Piano)
J. Brahms: Violinsonate Nr. 1, op. 78, G-Dur
D. Shostakovich: Sonate für Violoncello und Klavier, op. 40, d-Moll
R. Schumann: 2. Große Sonate für Violine und Klavier, op. 121, d-Moll
2. Konzert (am Dienstag, 24. Mai 2011 um 20.00 Uhr)
Tomoko Takeshita (Piano)
Kana Akasaka (Violine)
Erika Yamazaki (Violine)
Akiko Hasegawa (Cello)
J. S. Bach: Violinsonate Nr. 1 BWV 1001, g-Moll
J. Brahms: Klavier-Trio, op. 8, H-Dur
P. Sarasate: Navarra, für 2 Violinen und Klavier, op. 33
Termin: siehe oben (weitere am 14.10. und 15.11.2011)
Ort: St. Matthäuskirche, Matthäikirchplatz (Kulturforum), 10785 Berlin
Eintritt: 20,- EURO (ermäßigt 10,- EURO *) an der Abendkasse
*) Die Einnahmen der Konzertreihe kommen den Opfern der Naturkatastrophe in Japan zugute. – Der gesamte Erlös geht an die Deutsch-Japanische Gesellschaft Berlin e.V.
Benefizkonzert im Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC)
Unter dem Motto „Musik für Japan“ lädt das Max Delbrück Centrum für Molekulare Medizin (MDC) am Mittwoch den 25.05.2011 zu einem Benefizkonzert ein.
Programm:
Eröffnung – Prof. Dr. Nikolaus Rajewsky
Erster Teil:
Haydn - Andante con Variazioni f-moll Hob.XVII/6
Chopin - Klaviersonate Nr.2 b-moll Op.35
Zweiter Teil:
Bach-Hess - Choral ”Jesus bleibet meine Freude”
Herz und Mund und Tat und Leben BWV147
Toshinao Sato - An August Laying to Rest
Toshinao Sato - The TORII standing on One leg
Brahms - Vier Klavier Stücke Op.119
Termin: Mittwoch, 25.05.2011 um 17 Uhr
Eintritt: frei (um Spenden wird gebeten)
Ort: Max Delbrück Centrum für Molekulare Medizin (MDC)
Robert Rössle Straße, 10 13125 Berlin-Buch
Fahrverbindung: S2 Buch
16. KANDO NO DAIKU- Benefizkonzert in Berlin
KANDO NO DAIKU bedeutet „große Freude“ / Impression an Beethovens Sinfonie Nr. 9, wobei „DAIKU“ in der japanischen Sprache für „die Neunte“ steht. Dieses Meisterwerk wird daher kurz auch „DAIKU“ genannt und ist eines der populärsten klassischen Werke in Japan. Am 26.05.2011 findet das 16. KANDO NO DAIKU in Berlin statt, dass den Opfern der Tsunami-Katastrophe in Japan gewidmet ist.
Programm:
Ludwig van Beethoven - Sinfonie Nr. 9 d-Moll
Chor: KANDO NO DAIKU (Japan) All- Japan- DAIKU –Singing- Association
Orchester: Akademisches Orchester Berlin
Dirigent: Anton Tremmel
Sopran: Azusa Dodo, Alt: Elisabeth Umierski,Tenor: Masatoshi Uehara
Bariton: Masakazu Sano
Termin: Donnerstag, den 26.05.2011 um 20.00 Uhr
Ort: Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche Berlin
Eintritt: frei
Die Zauberflöte als Kyôgen-Theater im Radialsystem V in Berlin
Anlässlich des Jubiläums „150 Jahre Freundschaft Deutschland-Japan“ wird am Sonntag dem 22.05.2011 erstmals in Deutschland die Oper „Die Zauberflöte“ von Wolfgang A. Mozart im Radialsystem V als Kyôgen-Theater aufgeführt. Bereits im Jahr 2009 hatte diese Bearbeitung in Japan Premiere.
Das japanische Kyôgen-Theater blickt auf eine mehr als 600-jährige Tradition zurück. Die Schauspieler des renommierten Shigeyama-Ensemble aus Kyoto bringen Mozarts „Zauberflöte“ mit den Bläsersolisten der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen in einer besonderen Fassung zur Aufführung: Während der Gesang entfällt, werden die Geschehnisse, von denen das originale Opernlibretto berichtet, mithilfe der vielfältigen komödiantischen Ausdrucksmöglichkeiten des klassischen japanischen Lustspiels kommentiert und parodiert.
Arrangement – Andreas N. Tarkmann
Arrangement für Kyôgen-Theater – Joseph Heidenreich
Termin: Sonntag, 22.05.2011 um 20 Uhr
Ort: Radialsystem
V
Holzmarktstr. 33, 10243 Berlin
Eintritt: 16 Euro / 24 Euro / 34 Euro / ermäßigt 16 Euro
Ticketbüro: Di - Fr, 10:00 - 19:00 Uhr u. Sa - So, 12:00 - 19:00 Uhr Telefonische Ticketreservierung: 030 - 288 788 588 oder unter www.radialsystem.de
Sakura Matsuri mit dem Chor der DJG
Der Chor der DJG ist in diesem Frühjahr zum dritten Mal mit einem Konzert aktiv, diesmal in Teltow beim Frühlingsfest (Achtung, in Teltow am Beginn des Festes in Teltow-Seehof und dann später in Sigridshorst).
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8.5.2011 (Sonntag) vom 14:00 – 17:00 Uhr
Ehemaliger Grenzstreifen Teltow-Seehof/ Sigridshorst
Hier ist auch ein Stand der DJG geplant. Bitte melden Sie sich im Büro der DJG, wenn Sie dort von 13.00 – 16.00 Uhr mithelfen können.
Wir haben unser Mitglied Frau Renate Huldschinsky (Jhg. 1927), die unseren Kawaraban jeden Monat mit einem selbst geschriebenen Haiku eine ganz spezielle Note verleiht, gebeten, uns zu schildern, wie sie selbst zu den Haiku gefunden hat. Diesem Wunsch kam Frau Huldschinsky gerne nach:
„Ich bin eine gebürtige Preußin. In Berlin zur Welt gekommen und auch dort aufgewachsen. Jedoch von Anfang an trage ich eine 2. Seele in meiner Brust, eine eindeutig mit fernöstlich geprägter Mentalität. Angefangen rein äußerlich: zierlich kleine Füße, als hätte ich einmal in chinesischen Wickelschuhen gesteckt. Ebenso meine sehr weichen Glieder: Ich bin ganz und gar kein Sportmensch, aber die geschmeidigen Bewegungen der Asiatischen Tänze liegen mir sehr. Ebenso habe ich eine große Vorliebe für die Künste und die Religion der dortigen Länder. Immer wieder zog es mich auch in die asiatischen Länder zu reisen, unter den mandeläugigen Menschen fühlte ich mich nicht nur wohl, sondern irgendwie verwandt. Als Bibliothekarin habe ich in meiner Jugendbücherei auch vielfach Märchen aus Japan und anderen fernöstlichen Ländern vorgelesen und von dortigen Bräuchen erzählt. Ein paar japanische Vokabeln bekamen die Kinder dann auch auf den Weg.
Schließlich verliebte ich mich dann immer mehr in die klangvollen Haiku, eine wunderbare Kunst, und bin glücklich mich Monat für Monat mit einem eigenen Haiku in unserem Kawaraban ausdrücken zu dürfen. Ihnen allen vielen Dank dafür.“ Renate Huldschinsky
YOKO TAWADA im Gespräch mit ihrer Übersetzerin BETTINA BRANDT
Am Dienstag den 17. Mai 2011 findet eine Gesprächsrunde mit YOKO TAWADA und ihrer Übersetzerin BETTINA BRANDT in der Humboldt-Universität zu Berlin statt. Hierbei wird die Autorin über das Stück „Dejima“, die Begegnung der Japaner mit der holländischen Sprache und über die Neuerscheinung „Abenteuer der deutschen Grammatik“ sprechen.
Yoko Tawada wurde 1960 in Tokyo geboren und lebte von 1982 bis 2006 in Hamburg. Nun lebt sie in Berlin. Die Autorin, die in deutscher und japanischer Sprache schreibt, veröffentlichte 1987 ihr erstes Buch „Nur da wo du bist da ist nichts“. Bis 2010 erschienen von Frau Tawada ca. 20 Werke mit Prosa, literarischen Essays, Gedichten und Theaterstücken. Zu ihren bisher letzten Veröffentlichungen zählen u. a. „Abenteuer der deutschen Grammatik“ und die zweisprachig deutsch-japanische Neuausgabe „Das Bad“ im Jahr 2010 sowie der Roman „Schwager in Bordeaux“ aus 2008. Dr. Bettina Brandt ist Assistenzprofessorin an der Montclair State University für Germanistik und Gastprofessorin an der Pennsylvania State University am Institut für Deutsch sowie slawische Sprachen und Literaturen.
Termin: Dienstag, 17.05.2011, 19 Uhr
Ort: Mori-Ogai-Gedenkstätte der Humboldt-Universität zu Berlin
Luisenstraße 39, 10117 Berlin
Drei Ausstellungen mit japanischen Künstlern in der Galerie DEN
1. Japanese & German contemporary ART -03.-15. Mai 2011
Ai Kunimura,
Atsuko Minami, Hisakazu Suzuki, Johanna Manolopoulos, Junko
Iwasa, Kanami Nishimura, Megumi Fukumasu, Nani Boronat, Rie Kuroda, Ryouichi,
Nakamura, Satoshi Sobata, Shunsei Shaku, Takashige Kayahata, Yasuko
Hayashi,
Vernissage mit Musik: Montag,
den 02. Mai 2011, 18:30 Einlass 19 Uhr
Violine: Yuya Fukushima
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2. “Preisträger-Ausstellung des Wettbewerbes von 「Creema」 und 「Cool Japan×Boom Japan」”
21. und 22. Mai 2011 15-19Uhr
1. Preis: Einstein Mobile Car (Obje)
2. Preis Mushuko TAKABE (Bilder),Soranoutuwa (Keramik)
Vernissage mit Musik: Freitag, den 20. Mai. 2011, 19 Uhr
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3. German-Japanese
Contemporary Art - Kooperation mit B-gallery Tokyo
28.05.-09.06.2011 Di-Son.: 15-19 Uhr
Vernissage mit Musik: Freitag, den 27.05.2011, 18:00 Konzert
Tenor: Olli Rantaseppä (DEUTSCHE OPER BERLIN)
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Galerie DEN, Behaimstrasse 8,
10585 Berlin, Germany
Tel.: +49(0)3081036758, mobil: +49(0)15156133276 info@gallery-den.de, www.gallery-den.de, Öffnungszeiten: Di.- Son. 15-19 Uhr
14. und 15. Mai, 12 - 18 Uhr Raku-Keramik von Cornelia Nagel Ausstellung von Kusamono-Schalen An beiden Tagen wird das Bepflanzen der Schalen und die Pflege der fertigen Kusamono erklärt. |
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Anschrift: Reiner & Gesine Jochems, Fliederweg 31, 16845 Bartschendorf
Tel: 033970-86020, Fax: 033970-86815, www.roji.de, mail@roji.de
Mit einem Besuch des Japanischen Marktes in Ferch erleben die Gäste einen Einblick in die Kunst und Kultur Japans. Es wird eine Vielfalt an japanischen Produkten aus den Bereichen der Bonsai-Kunst, Ikebana-Kunst, Raku-Keramik, Teekunst und Teekeramik, Malerei, Fotografie, Gastronomie und vielem mehr zu finden sein.
Termin: Samstag/Sonntag, 30.04./01.05.2011, von 10 bis 18 Uhr
Ort: Japanischer Bonsaigarten und Teehaus
Kontakt: Tilo
Gragert, Tel.: 033209-72161 oder unter www.bonsai-haus.de
Die Deutsch-Japanische Gesellschaft Leipzig in Sachsen e.V. bittet
uns, auf den
3. Leipziger Japantag am Samstag, dem 7.5.2011
hinzuweisen und Sie einzuladen. Genaue Informationen finden Sie unter:
Eine ähnliche Veranstaltung wird auch am 13.06. (Pfingstmontag) im Leipziger Gewandhaus aufgeführt! Dabei werden japanische Chöre Beethovens 9. Symphonie singen.
Desweiteren findet großes Taki Rentaro Gedächtniskonzert am 20.11.2011 um 19:00 im Leipziger Konservatorium statt. Die Leipziger Kollegen würden sich über Besucher aus Berlin freuen.
Im Zuge des 150. Jubiläums der
Japanisch-Deutschen Freundschaft finden sowohl in Deutschland als auch in
Japan jede Menge interessante Veranstaltungen statt – und ein Großteil davon
dreht sich um die Eulenburg-Mission. Da war zum Beispiel am 3. Februar ein
Empfang in der Botschaft. Und einen Tag darauf gab es in der Staatsbibliothek
zu Berlin eine Präsentation seltener Bücher, welche aus der Zeit von Eulenburg
und seiner Delegation stammen.
Auch die Deutsch-Japanische Gesellschaft organisiert momentan sehr viele Veranstaltungen. Am 15. Februar gab es im Säulensaal des Roten Rathauses einen Vortrag von Dr. Cord Eberspächer. Seinen unterhaltsamen und lebhaften Vortrag ergänzte er mit Fotos und Bildern, die von den Beteiligten der Eulenburg-Mission angefertigt wurden.
Eigentlich wollten die Preußen die Verhandlungen möglichst schnell abschließen, doch letztendlich dauerten sie fünf Monate. Ein Grund für diese lange Verhand-lungsdauer war sicherlich auch die Sprachbarriere. Denn niemand der Delegation sprach Japanisch. Eulenburgs Deutsch wurde vom Dolmetscher Heusken auf Holländisch übersetzt. Und dieses Holländisch wurde anschließend von den japanischen Dolmetschern für die Beamten auf Japanisch übersetzt. Und das gleiche dann wieder zurück für eine Antwort.
Erinnert einen doch ein bisschen an Stille Post, oder nicht? Aber am 24. Januar 1861 kam es dann endlich zur erhofften Unterschrift. Ein langer Start für eine lange Freundschaft!
何処も彼処もオイレンブルク日独交流150 周年を迎え、ドイツでも日本でも、多数のイ
ベントが行われています。特に日普修好通商条約を成立したオイレンブルク使節団を巡る講演や展示会が多いように感じます。2月3 日、在ドイツ日本国大使館でオイレンブルクについての講演が行われました。そして、翌日ベルリン州立図書館でオ イレンブルク使節団と関係ある珍しい資料が展示されました。
ベルリン独日協会の主催により、沢山の面白い講演が開催されました。2月15 日に参加した講演のスピーカーはデュッセルドルフ大学の Dr. Cord Eberspächer
先生でした。ベルリンの市役所のホールで、150 年前の写真と絵を見ながら、とて
も生き生きしたお話を聞きました。
Aus der Monatsschrift „Die Brücke“ der JDG Tokyo vom März 2011 (S.7).
Wir danken folgenden Personen, Institutionen und Firmen, deren Spenden in der Zeit vom 29.3.- 15.4. auf unserem Konto „Berliner helfen Japan“ eingegangen sind:
ABV Gesellschaft für Wirtschaftsberatung GmbH |
Masuch, Ingrid |
Adam, Karola |
Materna, Verena |
Agatha Hilton-Sandhi |
Meyer, Matthias und Anette |
Auktionshaus Quentin Gesellschaft |
Miller, Gabriele |
Aytas, Melisa |
Mohr, Christel |
Berolina-Orchester e.V |
Noth, Juliane |
Bethke, Christina |
Oesman, Phirman Madjid |
Bleisch, Florian und Marianne |
Penner, Harald |
Blinn, Miika |
Preussler, Oliver |
Blumstengel, Sylke |
Ralph Schwarz |
Braemer, Dipl. Kfm. Dieter |
Ramberger, Erich |
Bruch, Anastasia |
Rapski, Brigitte |
Diringer, Heino und Inge |
Reckert, Sylvia; Soest |
Eckener Gymnasium Klasse 7 LF2 |
Reckert, Tobias |
Eichler, Prof. Dr. Jörg |
Reusch, Joachim-Friedrich |
Essen, Wulf |
Rhensius, Regina-M. |
Fink, Sabine; Grossensee |
Richter, Detlef |
Gensig, Hans |
Röntgen, Frank-Hermann |
Gerritzen, Udo |
Saccomanno, Maurizio; Grafing b. München |
Gök, Anja |
Saito, Yuko |
Golla, Johanna |
Schiller, Sebastian |
Görger, Henning |
Schlegel-Werner, Mary |
Graumann-Fujii, Jörg und Keiko |
Schnurre, Jörg |
Günther, Gerhald; Teltow |
Schramm, Karl-Heinz und Irene |
Haase, Heinz |
Schwarz-Schilling, Dr. Christian |
Hagemeyer, Friederike |
Sliwa, Dr. Edwin |
Hermanns, André |
Sobisch, Marie |
Jansen, Frauke |
Sonntag, Christine |
Jurkschat, Henrik |
Steenbrink-Lübker, Lidwina |
Kashiwagi, Dr. Shigeo und Hiroko |
Takeya, Munehisa |
Kettelack, Wolfgang A., Mainz |
Verhuelsdonk, H., Sandvoss, Imke; Bremen |
Kindertagesstätte Bosestr. 12 |
Villa Griesebach Auktionen |
Kleeberg, Eberhard |
Vogt, Ursula |
Klemmt, Rainer |
Vollmann, Prof. Dr. Dr. Jochen |
Köck, Dr. Reiner |
Wache, Carmen |
Koeneke, Dirk |
Wegmeyer, Martin |
Komm, Charlotte |
Weisser, Birgit |
Krämer, Klaus |
Welz, Dr. Joachim |
Kulicke, Melanie |
Winter, Renate, Frauen lernen wieder Lachen e.V. |
Lachmann, Hannelore |
Winter, Renate, SV Lichtenberg 47 e.V. A.Gymnastik |
Lange, Hannelore |
Winter, Sakiko |
Lenning, Jana Caesona |
Wolters, Wilhelm und Marlies |
Lewis, David +Schaphoff, Anne; |
Woschke, Claudia |
Masuch, Ingrid |
Wunderling, H. und B. |
|
Würfel, Peter |
Die bisher eingeführten Kanji: 一 二 三 人 四 日 月 明 五 年 六 七 円 八 九 曜 火 水 木 金 土 十 百 川 災 本 大 小 山 田 王 玉 国 口 出 入 中 言 語 鳥 集 今 千 上 下 寺 時 力 男 女 子 好 字 学 安 高 万 白 牛 物 生 先 刀 分 切 夕 名 外 内 肉 文 羊 洋 前 母 毎 海 父 交 校 地 池 他 林 森 東 竹 筆 書 門 問 間 目 見 自 市 者 都 京 漢 夫 婦 西 北 南 方 手 足 工 左 右 立 親 新 古 耳 聞 豚 家 宿 宅 部 至 室 屋 犬 虫 独 猫 風 凧 雨 雪 電 車 気 汽 重 動 働 労 穴 空 天 会 協 社 首 道 申 神 仏 教 回 点 店 貝 買 行 休 体 事 舌 話 活 良 食 飲 飯 米 魚 場 所 主 住 長 馬 駅 駐 失 鉄 銀 員 売 読 糸 続 心 性 身.
191 原 GEN – Ursprung, Original; hara – Ebene, Grasland
Merksatz: Der Hang 厂 , von dem weiße 白 kleine 小 Kaskaden in die Tiefe stürzen, ist der Ursprung des klaren Quellwassers, von dem die Ebene darunter lebt.
Anmerkung: Das Zeichen für „Quelle“ sieht (zufällig?) so aus: 泉 izumi „Weißwasser“. Komposita: 原文 genbun Original(text); 原本 genpon Original(werk); 原点 genten Ausgangspunkt, Anfang; 原子 genshi Atom; 原子力 genshiryoku Atomkraft, Kernenergie; 高原 kôgen Hochebene, Plateau; 原田 Harada (Familienname); 小田原 Odawara (Stadt).
192 発 HATSU – Ausgangspunkt, Start, Aufbruch, Ingangsetzung
Merksatz: Das Feuer 火 (mit Rußpartikeln), empor gehalten von zwei 二 Läufern 儿 *, markiert den Ausgangspunkt des Fackellaufs.
* Beinpaar 儿 symbolisiert einen Läufer.
Komposita: 出発 shuppatsu Abfahrt, Abflug, Abreise, Aufbruch; 発車 hassha Abfahrt (eines Zuges/Busses); 発売 hatsubai Verkaufsstart, Verkauf; 新発売 shinhatsubai neu im Handel; 発音 hatsuon Aussprache, Artikulation; 発見 hakken Entdeckung; 発明 hatsumei Erfindung;発行する hakkô suru herausgeben, veröffentlichen; 発電 hatsuden Stromerzeugung; 発電所 hatsudensho Kraftwerk, Elektrizitätswerk; 原子力発電所 genshiryoku hatsudensho Atomkraftwerk; 原発 genpatsu AKW; Atomenergie.
193 止 SHI, to(maru) – (an)halten; to(meru) anhalten, stoppen
Merksatz: Ein Bein 足 ohne Kniegelenk 口 und mit Plattfuß: Halt! (Nichts geht mehr.)Komposita: 中止する chûshi suru abbrechen, aufgeben; 休止 kyûshi Pause, Unterbrechung; すべての原発今すぐ止めろ Subete no genpatsu ima sugu tomero Alle AKW jetzt sofort abschalten! (Einer der nach der Havarie in Fukushima häufiger zu sehenden Slogans.) Wolfgang Hadamitzky
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Mo |
02.05. |
19.30 |
Konzert zum 150. Jubiläum der deutsch-japanischen Beziehungen mit der Kammerphilharmonie Hiroshima DJG in Kooperation mit Senatskanzlei Berlin und mit Homestay für Mitglieder des Orchesters Aufzeichnung des Konzerts durch: Deutschlandradio Kultur |
Berliner Rathaus Großer Festsaal |
Mo- Fr |
02.05.- 30.09. |
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Manga-Wettbewerb 2011 der DJG Berlin |
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Di |
10.05. |
19.00 |
Dr.-Ing. Wilhelm Klauser, Architekt „Architektonische Projektionen und gebaute Beziehungen: 150 Jahre im deutsch-japanischen Sehnsuchtsraum.“ |
Berliner Rathaus Säulensaal |
Mi |
11.05. |
19.00 |
Lesung mit Yu Miri und der Übersetzerin Kristina Iwata-Weickgenannt in der Zentral- und Landesbibliothek Berlin (Haus Berliner Stadtbibliothek/Kleiner Säulensaal) Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem be.bra-Verlag Berlin |
Zentral- und Landesbibliothek |
Di |
24.05. |
19.00 |
Professor Ryuichi Higuchi, Meiji Gakuin University Tokyo “150 Jahre europäische Musik in Japan“ |
Botschaft von Japan |
Sa |
18.06 |
15.00- 20.00 |
„150 Jahre deutsch-japanische Beziehungen 120 Jahre Deutsch-Japanische Gesellschaft B. 25 Jahre Sommerfest der DJG Berlin“ |
FU-Clubhaus |
Am 18.04.2011 feierte unser Ehrenpräsident Herr Dr. Günther Haasch seinen 85. Geburtstag. Wir gratulieren ihm auf das Herzlichste und wünschen ihm alles Gute, vor allem natürlich Gesundheit!
Am Samstag, dem 18.6.2011 feiern wir im Clubhaus der Freien Universität das 25. Sommerfest der DJG. Bitte halten Sie sich diesen Termin frei!
Sanft säuselt der Wind
Spielt mit den Blättern am Strauch
Willkommen Frühling!
Haiku von Renate Huldschinsky