Ein japanischer Garten in Lichterfelde

Besuch im japanischen Haus bei Reinhardt und Barbara Lebek

Unser Vizepräsident Eckehardt Behncke und die Frau unseres Vorstandsmitglieds Dr. Alexander Olbrich, Frau Rebecca Magnusdottier, entdeckten unabhängig voneinander vor kurzem das japanische Haus von Reinhardt und Barbara Lebek, ein gänzlich unerwarteter Anblick mitten in der Wohnumgebung von Lichterfelde Ost, an der Ecke von Oberhofer Weg und Grabenstraße. Sie fanden das Konzept so ansprechend und interessant, dass wir es unseren Mitgliedern nicht vorenthalten wollen.Herr Dr. Olbrich, der nur wenige hundert Meter entfernt wohnt, hat daher mit Herrn Lebek für Samstag, den 20. August 2022 um 13 Uhr eine Führung vereinbart. Da auf den schmalen Holzstegen nicht allzu viel Platz ist, muss die Teilnehmerzahl diesmal auf 12 Personen beschränkt bleiben. Herr Lebek ist aber gerne bereit, eine weitere Führung anzubieten. Er freut sich besonders über den Besuch von Kennern der japanischen Gartenkunst, die ihm weitere Anregungen geben können.

Herr Lebek war früher Bauleiter im Landschaftsbau. Er war nie in Japan und plant in seinem fortgeschrittenen Alter auch keine Reise mehr, auch wenn seine Frau, von Beruf Floristin, sagt, dass sie schon einmal ganz gerne in Kyoto gewesen wäre. Sein großes Hobby und sein Lebensinhalt ist sein vor Jahrzehnten geschaffener und stetig veränderter und verbesserter Garten, auf allen Seiten seines Hauses inklusiv des Daches. Als er vor knapp 40 Jahren mit der Gestaltung des Gartens anfing – es gab damals einen einzigen Kirschbaum – gab es, wie er sagt, keinerlei deutschsprachige Bücher über japanische Gärten. Bei Kiepert fand er schließlich den Lageplan eines japanischen Mönchsgartens. Das war der Anfang.

„Hinterm Zaun in Weiß und Schwarz herrscht Stille – auch fürs Auge. Rechte Winkel verleihen diesem Zengarten in Lichterfelde Struktur. Und europäische Gehölze tun so, als stammten sie aus Japan.“ (Tagesspiegel 17.06.2014)

 

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